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Dienstag, 2. Juni 2015

Sanur und der Rückflug nach Haus

Unsere Zeit auf Bali neigt sich nun dem Ende zu. Weil wir Lea vor dem langen Flug nicht noch eine lange Taxifahrt zumuten wollten, haben wir uns für die letzte Nacht in Sanur, das liegt unmittelbar in der Nähe des Flughafens, einquartiert. 
Nach einem sehr herzlichen Abschied beim 'Bubu Racok'-Team ging es erst mal von Amed durch die Berge Richtung Südküste, ratet mal, natürlich vorbei an Reisterrassen und tollen Ausblicken. Mittags haben wir an einer balinesischen Raststätte gegessen, auch noch mal sehr interessant und authentisch, also vor allem sehr scharf!

Sanur ist eine der Hochburgen des Pauschaltourismus im Süden, etwas gehobenerer Standard als z.B. in Kuta (das ist der Party-Ballermann der Australier). Unser Hotel war zwar sehr groß, aber nett gebaut, maximal dreistöckige Gebäude und mit großem schönen Garten und schickem Pool. Dazu ein eigener Strandabschnitt mit Sonnenliegen und Bar.
Das Frühstücksbuffet war riesig, Lea hat mal wieder einen richtigen Hochstuhl bekommen, und in bester Pauschaltourimanier alles mögliche vom Buffet probiert. Der Strand hier ist schon schöner als im Norden und Osten, heller feiner Sand, den Lea natürlich auch wieder ausgiebig verspeisen musste. Er könnte ja anders schmecken als der dunkle Sand...
Trotzdem ist Sanur eine andere Welt als unsere bisherigen netten kleinen Ziele im Inland und im Norden, rein touristisch. Und obwohl die Nacht hier mehr als fünf mal so viel gekostet hat wie in Amed, war das Zimmer und speziell das Bad deutlich schlechter - aber es stand dafür ein fetter Flachbildschirm drin...
Wehmütig gab es noch mal ausgiebig frische Fruchtsäfte und leckere scharfe Reisgerichte, dann hieß es Abschied nehmen.

Nun sitzen wir im Flieger nach Kuala Lumpur. Start war um 19:20, also war Lea schon ordentlich müde, und bis wir in der Luft waren und das Babybett eingehangen werden durfte, war sie über ihrer Einschlafzeit, also gab es ordentlich Geschrei. Inzwischen schlummert sie aber friedlich, und war so freundlich uns ungestört Essen zu lassen. Gleich geht es schon wieder abwärts in den Landeanflug, da wird sie wohl leider wach werden.

Knapp zwanzig Stunden später: Wir sind gut zu Hause angekommen. Umsteigen in Kualu Lumpur lief problemlos - weil der Anschlussflieger eine Stunde Verspätung hatte war genug Zeit ;-)

Auf dem Flug nach Amsterdam hat Lea fast sechs Stunden geschlafen - daher war es auch für uns halbwegs entspannt.

Diesmal haben wir übrigens keinen extra Platz für den Maxi-Cosi ergattern können, und Lea musste bei Start und Landung auf Yvonnes Schoß sitzen. War aber auch kein Problem. Den Maxi-Cosi konnten wir beim Einsteigen einer Stewardess geben und er kam in ein separates Gepäckabteil. Wir hatten extra Luftpolsterfolie mitgenommen, um das Ding einzuwickeln damit beim Einladen in den Gepäckraum nichts passiert, die Folie war definitiv eins der Dinge, die unnötig war und wir zuviel mit uns rumgeschleppt hatten.

Nun sitzen wir mit quengeligem Kind vor aus den Koffern gekippten Bergen mit klammen Klamotten - der Urlaub ist endgültig vorbei. Aber es hat sich definitiv gelohnt, es war großartig!!!

Sonntag, 31. Mai 2015

Amed: Hitze, Korallen und Müßiggang

Amed Bali mit Baby

Nun brechen tatsächlich die letzten Tage unserer Zeit auf Bali an. Wir sind in Amed, genau genommen in Jemeluk, an der Ostküste, am Fuße des Vulkans Gunung Agung. 


Hier ist es einfach nur unwahrscheinlich heiß, über 30 Grad im Schatten und das warme Meer bringt kaum Abkühlung. Der Strand ist dunkel (wegen der Lage am Vulkan) und weitgehend steinig bzw. kieselig - er lädt also nicht wirklich zum Liegen ein. Dafür wäre es zwischen 9 Uhr und 16:30 Uhr in der Sonne aber auch definitiv zu heiß. Aber wir haben eine kleine schattige Stelle mit feinem Sand entdeckt, wo wir zumindest bis Mittag mit Lea sitzen können.


Vorab haben wir hier ein Zimmer in einer kleinen Bungalowanlage nur mit Ventilator gebucht. Ganz nett mit sehr freundlichem Personal, aber leider nicht direkt am Strand, ohne Pool und auch recht laut zur Straße raus. Nach 2 von 5 Nächten mussten wir auch einsehen, dass es ohne Klimaanlage einfach zu heiß für uns, und besonders für Lea ist. Sie hat unheimlich schlecht geschlafen und war eigentlich immer müde. Außerdem hatten wir nicht so viele Möglichkeiten, uns mit ihr einfach in den Schatten zu setzen. Da haben wir uns dann in der näheren Umgebung umgeschaut und sind kurzerhand in einen super tollen Homestay (d.h. eine kleine Privatpension) umgezogen, Bubu Racok. Nun haben wir ein schönes Zimmer mit Klimaanlage. Wir zahlen jetzt zwar beide Zimmer (beim Vorbeigehen am alten Bungalow haben wir gesehen, dass er frecherweise trotzdem gleich wieder vermietet wurde), aber da die Preise pro Nacht inkl. Frühstück bei 20€ je Zimmer liegen, ist es uns das für die verbleibenden 3 Nächte definitiv wert.
Die Besitzer hier sind ebenfalls super freundlich und hilfsbereit. Sie hatten zufällig noch ein aufblasbares Planschbecken, dass sie direkt Lea rausgezaubert haben, und Yvonne wurde kurzerhand mit dem Motorroller zum nächsten größeren Supermarkt gefahren, um Windeln zu kaufen.

Wir sind auf jeden Fall alle total happy, dass wir hier hin wechseln konnten, und nun haben wir ja auch ein Zimmer mit "Pool" (das Planschbecken) direkt am Meer. Und auf unserer Veranda steht eine Liege, die perfekte Baby-Spielfläche. Lea liebt das Ding, zu Beginn hat sie einen 15-minütigen Lachanfall gehabt, nur weil sie die Bambusumrandung so toll fand! Am 2. Abend hier haben wir uns - nachdem wir Lea ins Bett gebracht haben - zwei Masseurinnen herbestellt und uns auf den Liegen vorm Hotel massieren lassen, im Dunkeln mit Wellenrauschen und Geckorufen im Hintergrund, über uns die Sterne und der Mond, toll.

Amed selber ist ein beliebter Ort zum Tauchen und Schnorcheln. Andere Leute verirren sich nicht so zahlreich hier her. Wir machen jetzt nicht mehr wirklich viel, gehen schwimmen oder schnorcheln, spielen mit Lea im Schatten oder Planschbecken, gehen lecker essen und bewundern den Sonnenauf- und Untergang.


Schnorcheln ist wirklich großartig hier, denn nur gut 5m hinter dem Strand beginnt bereits das Korallenriff, so viele bunte Fische in allen möglichen Farben und Größen. Das Meer fällt nur sehr langsam ab, weswegen es auch ohne Tauchausrüstung unglaublich viele Korallen und Fische zu bestaunen gibt. Und weil alles so nah ist, kann man mal eben für eine Viertelstunde Korallenfische gucken gehen, kein Theater ein Boot zu mieten und sich Gedanken zu machen, wann Lea gestillt werden muss, total entspannt.

Wir hatten gehört, dass es morgens und abends Schildkröten geben soll. Und siehe da, am dritten Abend haben wir beide eine große Meeresschildkröte gesehen. Toll, toll, toll. Wirklich wunderschöne Tiere und so unheimlich elegant, wie sie durchs Wasser schwimmen. Und am nächsten Abend hat Yvonne gleich noch eine gesehen.

Am 4. Tag haben wir uns von den beiden Besitzern Wayan und Anna ein Stück die Küste hoch fahren lassen zu einem weiteren Korallenriff, und zwar auf Motorrollern, ohne Helm und mit Lea auf Yvonnes Rücken. Hätte uns vorher jemand weißmachen wollen, dass wir das mal machen werden, hätten wir demjenigen nur einen Vogel gezeigt. Das ist halt auch Bali... ;-)
Dort sind wir nochmal sehr schön geschnorchelt, es gab wieder unzählige Korallen und Korallenfische zu bestaunen, Makrelenschwärme und sogar kleine Stachelrochen. Toll. Am Strand wurden wir von einer Horde Balinesinnen zu einer weiteren Massage überredet: "No problem, no problem, Baby with my friend, you massage." Was soll man da noch sagen?? Da lässt man sich doch gerne eine weitere halbe Stunde massieren. Und weil die Standardmassage eine ganze Stunde dauert, wir aber nicht so lange mit Essen warten wollten, fing gegen 60 Cent Aufpreis gleich noch eine zweite Frau an Günter zu massieren. Full pleasure, full pain. Zurück ging es dann zu Fuß, ganz schön anstrengend durch die Mitagshitze.

Bubu Racok Homestay
An unserem letzten Abend in Amed gab es ein absolutes Highlight, Wayan hat für uns und die anderen Gäste ein tolles Abendessen zubereitet. Es gab am Strand gegrillten Fisch (wir hatten einen weißen Thunfisch, für die anderen gab es Dorade und Makrele), mit Gemüse (Gado-Gado und Urab), Fischfrikadelle und Saté-Spieße (Lilit, das ist eine Fischmasser mit ganz viel Gewürzen und Koskossnuss, und Schwein) mit Reis.
Bubu Racok Homestay
Unglaublich lecker und eine tolle Atmosphäre, bei Kerzenschein am Strand zu essen. Lea wurde währenddessen von den Mädels im Homestay entführt und bespaßt, so hatten wir Beide ein tolles romantisches Essen. Herrlich.

Jetzt heißt es bereits wieder packen für unsere letzte Nacht in Sanur. Morgen Abend geht dann der Flieger zurück nach Deutschland und unsere 3,5 Wochen Bali sind einfach vorbei.

Freitag, 22. Mai 2015

Lovina Teil 2: Sand, Strand, Baby

Nach 2 Tagen in Lovina wurde es Zeit für Leas ersten Kontakt mit den unbekannten Elementen Sand und Meer. Da unser Kind bisher sehr wasserbegeistert und auch recht neugierig ist, hatten wir eigentlich gedacht, dass sie Sand und Meer schnell toll finden würde.



Die tatsächliche Reaktion lässt sich aber eher als Entrüstung, Skepsis und blankes Entsetzen beschreiben.
Als wir sie das erste Mal in den Sand gesetzt haben, fing sie sofort an zu weinen. Es wurde erst halbwegs akzeptabel, als sie auf einem Handtuch sitzen durfte. Wir haben unser Kind selten so vorsichtig erlebt - sie hat genauestens darauf geachtet, dass kein Sandkorn an ihre Haut kommt. Das Meer war ihr dann definitiv auch noch nicht geheuer. Also wurde der erste Versuch schnell abgebrochen und es ging zurück ins Hotel.

Neuer Tag, neues Glück. Heute ging es nach dem Frühstück wieder zum Strand. Erstmal auf die große Picknickdecke. Nachdem wir für Lea ein paar Sandkuchen gebacken haben und sie mit Hilfe ihrer geliebten Stapelbecher an den Rand der Decke gelockt haben, traute sie sich. Ganz vorsichtig wurde erst eine Hand in den Sand gesetzt, wieder weg gezogen und gründlich inspiziert.
So ging es noch ein paar Mal, bis dann endlich die Neugier siegte bzw. die Verlockung zu groß wurde, die Sandkuchen kaputt zu machen. Da stand sie auf einmal mit beiden Händen im Sand! Kurz darauf musste der Sand natürlich noch mehrfach probiert werden und er scheint ihr geschmeckt zu haben.




Nach dieser geglückten Annäherung sind wir alle ins Meer gegangen. Diesmal fand sie es deutlich besser und war viel entspannter. Das Rauschen und die kleinen Wellen am Ufer machen sie allerdings weiterhin skeptisch und führen nicht zu Begeisterungsstürmen. Aber bei Mama oder Papa auf dem Arm kann im Meer nun auch schon gelacht werden. Wir sind gespannt, wie es in den kommenden Strandtagen weiter geht. 


Nach all den Tempeln und Reisfeldwanderungen heißt Lovina für uns vor allem: Faulenzen! Obwohl halb sechs Aufstehen für die Delphintouren so faul auch wieder nicht ist. ;-) Außer den Delphinen hat Lovina nichts groß an Sehenswürdigkeiten zu bieten, und viele Urlauber reisen nur für eine Nacht dafür an bzw. werden nur per Tagesausflug angekarrt. Entsprechend wenig Touristen ist hier zu finden. Lovina ist nicht das Top-Reiseziel: Der Strand ist schön, aber kein weißer Traumstrand, und die Promenade ist etwas in die Jahre gekommen, wie auch der ganze Ort. Deutlich zu viele Souvenierverkäufer, Delphinbootkapitäne und Restaurants buhlen um Kundschaft, teilweise wird man recht penetrant angesprochen ob man nicht doch einen der tollen Muschelanhänger kaufen möchte (alle selbst gemacht, klar). Trotz der großen Konkurrenz ist es hier erstaunlichweise vieles teurer als in Ubud. Unverhandelt 6€ wollen die hier für eine Stunde Massage, unverschämt ;-)
Das Essen allerdings ist sehr günstig, gestern gab es zwei große gegrillte Korallenfische (man sah noch die bunten Muster an den Schwanzflossen...) mit Beilagen und vier Getränken für 15€, und damit haben wir fast doppelt so viel ausgeben wie die Abende davor... Da uns das Essen hier auf Bali bekanntlich großen Spaß macht, ist das Örtchen also super für uns. Und der Strand ist sehr babygerecht: Bäume die bis Mittags Schatten spenden, recht sauberer schwarzen Sand (also weniger Blendgefahr für Leas Augen), und das Wasser ist sehr ruhig und erst mal nicht tief.

Das es uns hier so gut gefallen hat lag zum großen Teil aber auch an unserem Hotel. Wir haben ein tolle, kleine Bungalowanlage gefunden, sehr ruhig an einem Reisfeld gelegen, und ein paar Gehminuten von der Stadt entfernt. Der Weg führt an einem Palmenhain und hohen Grundstücksmauern entlang, zum Glück beleuchtet aber trotzdem recht düster, und Fledermäuse flattern über einen hinweg - spooky, aber auch sehr schön, Wahnsinn wie viele Sterne man sieht.
Die Bungalows liegen in einer hübschen Gartenanlage mit einem tollen Pool (der allerdings ein paar Grad kälter als das Meer ist, aber das Meer hat auch fast 30 Grad), alles in Reichweite des Babyfons, und einige schattige Ecken wo wir mit Lea sitzen können. Das Personal ist wieder super freundlich, beim Frühstück wird Lea so ausgiebig durch Küche und Garten getragen, dass wir schon manchmal denken 'ach wäre doch auch mal wieder nett das Kind zu sehen...'.






Am Ankunftstag klangen abends sehr schöne balinesische Gesänge vom Nachbargrundstück herüber. Am nächsten morgen haben wir dann erklärt bekommen das gerade eine Bestattungszeremonie stattfindet.
Der Tote wurde in einer Art Sänfte zum Strand getragen und dort verbrannt. Natürlich mit vielen Priestern, Gesängen und Opfergaben Die Asche wird dann dem Meer übergeben. Der Hotelmanager hat uns sehr viel dazu erzählt (der Tote war ein entfernter Verwandter): Die Zeremonie ist ein Festtag, weil der Tote damit die Chance auf Wiedergeburt erlangt. Getrauert wird nur kurz. Weil die Verbrennungszeremonie sehr teuer ist, es muss schließlich ein großes Festessen für die vielen Gäste gegeben werden, erfolgt die Verbrennung oft erst Jahre nach dem Tod (in diesem Fall ganze 6 Jahre). Der Leichnam wird zwischenzeitlich begraben und dann wieder exhumiert. Ärmere Familien tun sich auch zusammen und verbrennen mehrere Tote gleichzeitig. Sehr interessant!


Ob wir neben dem Faulenzen hier noch mal zum Bloggen kommen müssen wir mal schauen, bis Montag bleiben wir noch hier ;-)
Der Plan für Rest der Reise steht nun auch. Nach Lovina geht es nach Sidemen ins Landesinnere, bevor wir dann an die Ostküste nach Amed fahren. Den letzten Tag werden wir in Sanur in der Nähe des Flughafens verbringen.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Lovina Teil 1: Delphine

Heute früh war es endlich soweit. Einen Ausflug,  den ich (Yvonne) schon von Anfang an geplant hatte: Delphine schauen. Eigentlich der Hauptgrund, wieso wir überhaupt in Lovina Beach sind.
Um 5:45 Uhr wurde ich vom Hotel abgeholt und es ging das kurze Stück zum Strand. Dort warteten bereits einige Touristen sowie die entsprechenden Kapitäne (ja, so nennen die sich hier), alle mit dem gleichen Ziel. Nach kurzem Warten kam dann auch mein Kapitän und noch ein Pärchen aus Frankreich und unser Boot wurde geentert. Vielleicht sollte man besser Nussschale sagen, denn für mehr als 4 Personen plus Steuermann war kein Platz.

Um 6 sind wir dann mit 8 anderen Booten in See gestochen und konnten erstmal einen wunderbaren Sonnenaufgang geniessen. Der Ausblick auf Bali mit all seinen Bergen war wirklich traumhaft. Währenddessen knatterten unsere Boote unaufhaltsam weiter ins offene Meer. Irgendwann wurde die Fahrt verlangsamt und alle haben gespannt Ausschau gehalten, ob sie irgendwo eine graue Rückenflosse erspähen können. Und plötzlich waren die ersten da. Eine Gruppe von Delphinen tauchte in einiger Entfernung im Wasser auf um Luft zu holen. Toll, toll, toll. Überall knatterten nun die Motoren der Boote los und alle jagten in Richtung der Delphine. Als wir schließlich in der Nähe waren, war von den Delphinen natürlich nichts mehr zu sehen. So ging es dann noch ein paar Mal und ich war einerseits sehr euphorisch, aber auch ein bisschen enttäuscht, weil die Delphine doch schon recht weit weg waren. Als wir dann aufeinmal wieder Kurs Richtung Strand nahmen, fürchtete ich schon, das war es jetzt.
Plötzlich erschien recht nahe zu unserem Boot aber wieder eine Herde Delphine. Scheinbar eine andere Art, da diese deutlich größer waren und etwas gemächlicher schwammen. Perfekte Fotomotive also. Und es tauchten immer mehr bzw. immer wieder neue Gruppen auf. Wahnsinnig toll, aufregend, wunderschön. Viel mehr gibt es hierzu auch gar nicht zu sagen, also lasse ich lieber Bilder sprechen.
Günter war nach meiner Rückkehr übrigens so begeistert und neidisch, dass er den Trip morgen früh auch machen wird.





PS: Ich (Günter) habe ja heute auch die Tour gemacht, nach Yvees Schwärmereien und ihren Berichten wie viele Delphine sie gesehen hat völlig sicher dass es sich lohnt. Und was habe ich gesehen? Einen kleinen Delphin, und davon auch nur den Rücken aus weiter Entfernung... Laut Retseführer und nach unserem 'Kaptain' sehr unwahrscheinlich dass man auf der ganzen Tour keine Delphine sieht. Na ja, sind halt wilde Tiere, und da Yvee sich so darauf gefreut hat freue ich mich daß es bei ihr geklappt hat!